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 05.05.2014 23:23
 

Hallo, beim durchsuchen des Forums bin ich leider nicht so wircklich meiner Problematik fundig geweorden.

Daher hoffe ich hier von euch ein bisschen mehr an Infos zu erhalten.

Meine Tochter beschucht z.Z. die 6 Klasse Gymnasium in NRW. Nach mehreren fallenden Fünfen in Deutsch Englisch, Französich und Mathe ließ ich meine Tochter im Okt.2013  vom Schulpsyschologichem Dienst auf LRS testen-

Nach Testung Diagnose........ LRS Schwäche aber lt. IQ Gymnasialstufe fähig. Prima....

Dieses habe ich der Klassenlehrerin mitgeteilt. Statt abhielfe, Motivation und eventl.Fördermaßnahmen für meine Tochter bekam ich Hausaufgaben auf und dei Verantwortung dafür sorge zu tragen das mein Kind externe Fördermaßnahmen erhält. Nochmal Prima.

Ehrlich gesagt fühle ich mich von unserem Schulsystem als Erziehungsberechtigte ein bisschen Ver..........,sorry.

Die haben das bis jetzt einfach so laufen gelassen bis nun die Erbrobungsstufenkonferenz sehr wahrscheinlich zu dem Ergebniss kommen wird,das meine Tochter dem Schulstand im Gymnasium nicht mehr tragen kann.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand Infos geben könnte, was hier die Schule hätte machen müssen.

M.E. sind viele Noten nicht zu übernehme, da der Nachteilsausgleich hier sehr wackelt....aber wie dagegen angehen.

Und was gehört alles zu einem Nachteilsausgleich....ganz bestimmt nicht seitens der Lehrerin durch den ganzen Klassenraum meiner Tochter die nächste Fünf in der Arbeit zu überreichen.

Ich danke euch LG Lydia.

neuer Beitrag
 09.05.2014 01:38
 

Liebe Lydia

nach wie vor gilt in NRW der LRS-Erlass von 1991. Diesen findest du hier. Der Nachteilsausgleich ist hier in Kap. 4 genauer beschrieben. Unter 4.1 Schriftliche Arbeiten und Übungen steht: Die Rechtschreibleistungen werden nicht in die Beurteilung der schriftlichen Arbeiten und Übungen im Fach Deutsch oder in einem anderen Fach mit einbezogen. Mit anderen Worten: die Rechtschreibleistungen dürfen werder im Fach Mathematik noch Englisch oder sonst einem Fach in die Beurteilung einfließen. Eine Herabsetzung der Note aufgrund vieler Rechtschreibfehler ist demnach nicht zulässig.

In Kapitel 3.1 wird festgelegt, wer besondere und zusätzliche schulische Förderung erhalten soll. Hier finden Sie: Zusätzliche Fördermaßnahmen kommen in Betracht für Schülerinnen und Schüler … der Klassen 3 bis 6, deren Leistungen im Lesen oder Rechtschreiben über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten den Anforderungen nicht entsprechen  … der Klassen 7 bis 10, wenn in Einzelfällen deren besondere Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben bisher nicht behoben werden konnten.

In Kapitel 2 wird beschrieben, was die Schule an Unterstützungsleistungen erbringen muss: 2.1 Allgemeine Fördermaßnahmen und 2.2 Zusätzliche Fördermaßnahmen.

Nicht zuletzt finden Sie unter 5. Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten Die Erziehungsberechtigten sind über das Bedingungsgefüge der Lese- und Rechtschreibschwierigkeit ihres Kindes und über die geplanten Fördermaßnahmen ausführlich zu informieren.

Wenn nun die „Erprobungsstufenkonferenz sehr wahrscheinlich zu dem Ergebnis kommen wird,das meine Tochter dem Schulstand im Gymnasium nicht mehr tragen kann.“ so können Sie auf Kapitel 4.4 verweisen: Besondere Schwierigkeiten im Rechtschreiben allein sind kein Grund, eine Schülerin oder einen Schüler für den Übergang in die Realschule oder das Gymnasium bei sonst angemessener Gesamtleistung als nicht geeignet zu beurteilen.

Soweit also zu Ihren Rechten und dem, was ihrem Kind lt. Erlass zusteht. Zuständig für die Umsetzung des Erlasses sind – für alle Schulformen – die örtlichen Schulämter. Dort, oder bei der zuständigen Bezirksregierung können Sie sich Unterstützung holen.

Viele Grüße

Norbert

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