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 15.09.2008 17:44
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Sekundarstufe,

Norbert hat einen Entwurf eines Lernentwicklungsberichtes für die Klasse 5 bis 8 ins ins Netz gestellt.

Wir sollten uns diesen Bericht vornehmen, Gedanken, Überlegungen usw. einarbeiten und die Praxistauglichkeit prüfen. Aus meiner Sicht ist es sogar sinnvoll, sich für einen Nachmittagstermin (in Melsungen?) zu verabreden, um eine mögliche Überarbeitung vorzunehmen. Ziel muss es sein, dass die Kollegen der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums mit dem Bericht arbeiten können.

Wen könnte ich in Melsungen begrüßen? Ulli, kimmest du?

Mit herzlichen Grüßen

Anne

 

 

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 07.04.2009 00:22
 

Liebe Anne,

liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Sekundarstufe,

gemeinsam mit Experten aus der Sekundarstufe aus NRW und Hessen haben wir nun den Lernentwicklungsbericht für die Sekundarstufe überarbeitet und neu aufgelegt. Interessant ist hier vor allem, dass der Satzbereich differenziert aufgenommen und an die Ordnung des Satzbereiches angepasst wurde. Die überarbeitete Fassung steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Dieser Lernentwicklungsbericht ist nicht nur für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe interessant. Grundschullehrerinnen und –lehrer können hieran sehen, welche Lehraufgabe die Lehrpläne der Sekundarstufe vorsehen. Das lässt so manche Deutschstunde entspannter angehen.

Wer sich für die Lehrpläne der Sekundarstufe interessiert findet eine Zusammenstellung der Lehrpläne für alle Schulformen (NRW) bezogen auf die Anforderungen zum Bereich Rechtschreiben im Downloadbereich der RSW (02-RS-Materialien/08-Bewertung/04-Lehrpläne).

Viele Grüße

Norbert

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 10.04.2009 12:20
 

Lieber Norbert,

mich freut es sehr, dass der Lernentwicklungsbericht für die Sek. I jetzt zur Verfügung steht.

Ich habe mindestens zwei sehr unterschiedliche Klassen im Auge, bei denen ich es leisten könnte, den LEB anzuwenden. Ich muss mir noch überlegen, wo ich meine Beobachtungen und Notizen lasse, die im Laufe des Jahres so bei mir entstehen. Aber genau diese Arbeit macht mir sowieso Spaß. Schritt für Schritt geht es weiter.

Vielen Dank, Norbert!

Sonnige Grüße aus Nordhessen

Anne

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 07.07.2009 18:41
 
Lieber Norbert,
bevor ich in die Ferien entschwinde (Hurra!!!), möchte ich meine Überlegungen zum LEB für die Sek. I dokumentieren. Zum Schuljahresende wollte ich - erst einmal nur für meine Klasse bzw. die Kinder, die in das zusätzliche RE-Training gehen - einen LEB ausfüllen.
Nun wurde mir aber klar, dass dies aus folgenden Gründen nicht so einfach zu bewerkstelligen ist: Die Auswertung, die wir für die Analysetexte bzw. die Aufsätze benutzen, erfasst "nur" 11 Lernfelder - von UW-AF. Im LEB gibt es aber für jedes dieser 11 Lernfelder weitere Unterfelder. Da passen unsere Analyseergebnisse lediglich bei LB und LD, da diese nicht weiter untergliedert werden. Bei allen anderen Feldern gibt es zwei oder mehr Unterfelder. Der Spitzenreiter ist hierbei sicherlich der Bereich SZ, der mit 10 eigenen Unterfeldern vertreten ist.
Die Analyse im laufenden Jahr hilft mir, dass Raster für die qualitative Analyse auszufüllen, aber ich kann mich nicht mehr an die Unterfelder erinnern bzw. reichen meine Notizen nicht aus, die Punkte 1-3 im LEB jetzt auszufüllen. Im Grunde bedeutet dies, dass ich mich zu Beginn eines neuen Schuljahres entscheiden sollte - in Absprachen mit meinen Kollegen, die parallel arbeiten - welche Arbeiten der Kinder wir sehr genau analysieren bzw. welche Arbeiten die Kinder einreichen wollen. Während der Korrektur kann ich dann auch den LEB ausfüllen. Daher müsste aus dem LEB auch hervorgehen, auf welche Arbeiten / Leistungen sich diese Ergebnisse (-, +, ++, +++) beziehen.
Nach meinen Erfahrungen macht es einen deutlichen Unterschied, ob die Kinder eine reine "Kommaarbeit" schreiben oder einen Aufsatz, der von ihrer Sprache lebt. Außerdem müssten die Korrekturbedingungen auch deutlich gemacht werden. Korrektur mit Duden, am Rechner, am nächsten Tag usw. Wenn ich das im Verlauf des Jahres angelegt, die Ergebnisse von ausgewählten Leistungen abgetragen habe, kann ich in Bezug auf die schwarzen Ränder gut ablesen, welche Hürden Paul noch überlaufen muss.
Mich interessiert, welche Erfahrungen die Kollegen von der Grundschule mit dem LEB gemacht haben. Könntet ihr dazu mal eure Erfahrungen aufschreiben?
Mit herzlichen Grüßen
Anne
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 30.07.2009 21:34
 
 bearbeitet durch Norbert  am 30.07.2009 21:36:34

Liebe Anne,

in deinem Forumsbeitrag Diagnose machst du zurecht darauf aufmerksam, dass es bei der Diagnose vor allem um ein sich beraten geht. Hierfür ist der Lernentwicklungsbericht gut zu nutzen. Was spricht gegen folgende Vorgehensweise für den Fall, dass du als Lehrerin nicht weißt, was die Kinder können:

  • Zunächst machst du in alle Felder der Jahrgangsstufe ein „-“. In den Bereichen, in denen du ganz sicher bist kannst du auch schon „+“ oder „++“ eintragen.
  • Nun bearbeiten die Kinder ihren Lernentwicklungsbericht mit einem andersfarbigen Stift. Die Schüler(innen) sollen hier ihre eigenen Kompetenzen einschätzen. Dabei tragen sie „+“ ein, wenn sie in einem Lernfeld Grundkenntnisse haben und „++“ wenn sie in einem Lernfeld sicher sind.
  • Nun hast du eine Grundlage für das Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und ihr könnt euch gemeinsam beraten:
    • Was kannst du schon? Hierauf achte ich, wenn ich deine Texte lese. Wenn ich sehe, dass du hier ganz sicher bist, dann trage ich „+++“ ein
    • Was willst du als nächstes lernen? Wie willst du vorgehen? Welche Übungen haben dir bisher geholfen? Kannst du mit diesen Übungen auch diesen Lernbereich bewältigen? Welche Hilfe brauchst du (von mir, von Mitschüler(innen))?
  • Mit den Kollegen müsste abgesprochen werden, welche Kriterien für das Erreichen eines Lernzieles von der Schülerin/dem Schüler erfüllt sein müssen, z. B. die letzten 100 Wörter der eigenen Texte des Kindes nach der Korrektur; oder: richtige Bearbeitung eines lernbereichsbezogenen Korrekturtextes usw.
  • Diese Absprache (diese Kriterien) müssen den Kindern natürlich transparent gemacht werden, damit sie ihre Kompetenz selbst prüfen können und wissen, wie ihr als Lehrer dies ürprüft.

Wie du in deinem o. g. Forumsbeitrag schreibst kann Beratung vor allem dann gut gelingen, wenn sie auf dem Hintergrund einer (wie ich es nenne) „Diagnose im Dialog“ erfolgt.

Liebe Grüße

Norbert

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 21.08.2009 19:20
 
 bearbeitet durch ANNEK  am 21.08.2009 19:21:15
Lieber Norbert,

vielen Dank für deine Rückmeldung zum LEB für die Sek.

Ich denke, dass die Kinder ihre Kompetenzen zuerst einschätzen sollten. Übernehme ich den ersten Schritt, dann würden sie wahrscheinlich gar nicht mehr nachdenken, da ich dies schon für sie getan habe. Wenn ich dann mit einer anderen Farbe ergänze, anschließend das Gespräch suche, kann ich mir den Verlauf gut vorstellen.
Grundsätzlich bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren, wie ich mit dem LEB praktisch umgehen werde. Aber ich setze auf die Teamarbeit - bei euch klappt das ja auch ganz hervorragend - mit meinen "Parallelkollegen", um in diesem Schuljahr ein Stück voranzukommen.

Ich freue mich auf diese Erfahrungen und starte am Montag mit so vielen verschiedenen Jahrgängen und Schulformen, dass Erfahrungen unweigerlich gemacht werden.

Mit herzlichen Grüßen

Anne

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